Der Stromanbieter Electrify bietet an, Stromrechnungen mit Hilfe der Blockchaintechnologie um 25% zu senken. Der CEO des Unternehmens, Julius Tan, ist zuversichtlich, dass die dezentrale Beschaffenheit von Blockchain auch auf dem Strommarkt nützlich sein wird. Im Jahr 2017 hat Electrify etwa 50 Unternehmen in Singapur dabei geholfen, ihre Elektrizitätskosten um 1,1 Millionen Dollar zu senken. Bevor Julius Tan Electrify gegründet hat, gab es in Singapur keine einzige Plattform, die es ermöglichte, Preisvorschläge für Strom von verschiedenen Anbietern nachzuverfolgen. Bisher funktioniert der Dienst nur für Unternehmen und ermöglicht ihnen, den für ihre spezifischen Bedürfnisse und Möglichkeiten richtigen Anbieter auszuwählen. Der Dienst nutzt außerdem seine eigene künstliche Intelligenz, die dabei helfen kann, einen Plan für das ganze Jahr zu entwerfen.


Australische Ministerien werden mit Hilfe von IBM auf Blockchain umstellen. Das Hauptziel des Projektes ist der Schutz der Daten der Australier und der Bundesbehörden vor Cyberangriffen. Durch den Übergang zu Blockchain werden die Sicherheitsausgaben um 74 Millionen Dollar sinken. Die australische Regierung, das Verteidigungsministerium, das Innenministerium und andere Bundesbehörden werden zur Blockchain überführt. Der Vertrag mit IBM beläuft sich nur auf 5 Jahre. Der Leiter der Forschungsabteilung bei IBM, Arvind Krishna, erklärte, diese kurze Dauer hänge mit der aktiven Entwicklung von Quantencomputern zusammen, die in der Lage sein werden, alle existierenden Sicherheitssysteme zu knacken. In den letzten Jahren hatte es Cyberangriffe in Australien gegeben, die nicht nur Ressourcen wie Facebook und Ticketmaster nutzten, sondern auch auf die nationale Wissenschaftsbehörde abzielten.


Project Loon half letztes Jahr den Einwohnern von Puerto Rico dabei, die Folgen eines Hurricanes zu bewältigen und versorgte sie mit Hilfe von Ballons mit Zugang zum Internet. Jetzt könnte Project Loon den Bewohnern entlegener Regionen in Kenia helfen. Project Loon ist in großen Höhen in Betrieb und greift so nicht in den Luftverkehr, die Stromversorgung oder die Tierwelt ein. Die kenianische Regierung verhandelt mit dem Unternehmen darüber, diese Ballons über ländlichen Gemeinden zu platzieren, die unmöglich per Kabel zu verbinden sind und auch kein stabiles Signal von Funktürmen bekommen können. Es wird angenommen, dass die örtlichen Betreiber die Ballons benutzen werden.