Es ist Zeit für Neuigkeiten! Wissen Sie bereits, was in der letzten Woche im Kryptowährungsumfeld passiert ist? Tipp: Etwas, das Ihnen neue finanzielle Möglichkeiten und Perspektiven eröffnen kann. Zum Beispiel könnte eine Initiative von „MasterCard“ zu einem neuen Wachstum von BTC und die Einführung des nigerianischen CBDC – zur Entstehung neuer nationaler Währungen führen.

„MasterCard“ bereitet eine Infrastruktur für die Verwaltung von CBDC vor

Der CEO von „MasterCard“, Michael Medebach, bestätigte in seinem dritten Quartalsbericht offiziell, dass das Unternehmen ein globales Netzwerk entwickelt, das die nationalen CBDC-Kryptowährungen bedienen sollte. „MasterCard“ signalisiert bereits seit einigen Jahren Interesse am Wachstum des Kryptowährungsmarktes. Eine Unterstützung von CBDC wird dem Unternehmen neue Möglichkeiten zum Aufbau von Partnerschaften eröffnen.

Laut „Statistica“ wickelte „MasterCard“ im Jahr 2020 weltweit 113 Milliarden Transaktionen ab und belegt damit den dritten Platz direkt nach „Visa“ (188 Milliarden Transaktionen) und „UnionPay“ (151 Milliarden) im Ranking der beliebtesten Zahlungssysteme.

Nigeria startete seinen eigenen CBDC – eNaira

Am 25. Oktober kündigte Nigerias Staatspräsident, Muhammadu Buhari, die Einführung einer digitalen Zentralbankwährung, namens eNaira, an. Nigeria wurde damit zum zweiten Land der Welt, das sein eigenes CBDC herausgab, nach den Bahamas und ihrer nationalen Währung, dem „Sanddollar“, welcher einige Tage zuvor, am 21. Oktober, eingeführt wurde.

Die Einführung von eNaira sollte die Grenzen des nigerianischen Bankensystems erweitern, Finanztransaktionen vereinfachen und neue Finanztechnologien in das Land bringen.

„MasterCard“ wird es allen Banken und Shops ermöglichen, Kryptowährungen zu integrieren

„MasterCard“ wird, in Zusammenarbeit mit der Börse der Bitcoin-Futures und digitaler Assets, „Bakkt“, Banken und Händlern die Möglichkeit bieten, Kryptowährungen in jedes Produkt zu integrieren. Die Liste dieser Banken und Verkaufsstellen wird mehr als 20.000 Organisationen umfassen.

Dieses Projekt wird Bitcoin-Wallets und Kredit- / Debitkarten beinhalten, mit denen es möglich sein wird, digitale Währungen zu empfangen und damit zu bezahlen. Geplant ist auch die Entwicklung eines Treueprogramms, im Rahmen von welchem Hotels und Fluggesellschaften ihren Kunden Boni auszahlen können, indem sie diese in Bitcoin oder andere Kryptowährungen umwandeln.

Facebook plant, NFT-Token zu unterstützen

Facebook hat seine Bereitschaft angekündigt, nicht fungible Token (NFT) als potenzielle Erweiterung des Ethereum-Protokolls zu unterstützen, bei welchem eine starke Nachfrage nach digitalen Sammlerstücken besteht. Laut dem CEO von Facebook sollte „Metaverse“, das auf die Entwicklung innovativer Produkte spezialisiert ist, den Nutzern sozialer Netzwerke die Möglichkeit geben, ihre NFT-Sammlungen frei zu präsentieren, sowie diese sicher und einfach zu kaufen und zu verkaufen.

Diese Entscheidung wurde im Rahmen eines groß angelegten Rebrandings getroffen, bei dem auch eine Umbenennung in „Meta“ geplant ist. Bereits ab dem 1. Dezember werden die Aktien des Unternehmens unter einer neuen Abkürzung (MVRS) gehandelt.

Der Token-Preis von “Squid Game” ist um 2.400 % pro Tag gestiegen

Die Macher der erfolgreichen südkoreanischen Fernsehserie „Squid Game“ von „Netflix“ haben ihren eigenen NFT-Token namens „Squid“ (Tintenfisch) auf den Markt gebracht. An nur einem Tag wuchs seine Kapitalisierung vom Startpreis von 3,33 US-Dollar um 2.400% – bis auf mehr als 273 Millionen US-Dollar.

Im November planen die Entwickler, ein Online-Turnier mit sechs Etappen zu starten, ähnlich den Spieletappen in der Serie selbst. Für die Teilnahme muss man mit ihrem NFT-„Tintenfischen“ bezahlen – der Einzug ins Finale des Turniers wird einem Benutzer zwischen 15.000 und 33.000 US-Dollar, beim aktuellen Kurs, kosten.

„Tesla“ könnte den Autoverkauf mittels BTC wieder aufnehmen

In Zukunft könnte „Tesla“ den Verkauf von Elektroautos gegen Bitcoin wieder aufnehmen. Zu dieser Schlussfolgerung kamen Experten anhand des „Tesla“ Quartalsbericht, der am 26. Oktober der SEC (Securities and Exchange Commission) vorgelegt wurde. In diesem Bericht erklärte das Unternehmen auch, dass es an die Zukunft digitaler Assets glaubt.

Im Sommer 2021 kündigte „Tesla“-Chef Elon Musk bereits Pläne an, BTC wieder als Zahlungsmittel für den Autokauf zu akzeptieren. Allerdings sollte dafür der Anteil der Energieträgernutzung beim Mining unter 50 % sinken und sich stabilisieren.

Spanische Banken werden ihren Kunden Kryptodienste anbieten können

Die Zentralbank von Spanien hat Banken und Finanzinstituten die Möglichkeit geboten, sich als Krypto-Leistungsgeber zu registrieren. Dafür wurde ein entsprechendes Register eröffnet, das am 29. Oktober seine Arbeit aufnahm.

Eines der Ziele dieses Registers ist die Bekämpfung der Geldwäsche durch Kryptowährungen. Eine Registrierung und Legalisierung von Kryptodiensten wird es dem Staat ermöglichen, die Aktivitäten von Banken im Bereich Kryptowährungen zu verfolgen, sowie Finanztransaktionen und die Entwicklung entsprechender Technologien zu vereinfachen. Die gesetzliche Regulierung dazu ist jedoch noch in der Entwicklung und sollte bis Anfang 2022 fertig sein.