Jede Woche präsentieren wir die wichtigsten Neuigkeiten über Kryptowährungen und die Blockchain. Denn wer fundierte Informationen besitzt, ist am Markt erfolgreich.

Heute sprechen wir über die Erweiterung von JPMorgan in der Blockchain, einem auf Staatsschulden basierenden Stablecoin, und über die neuen Details von Ethereum 2.0.

1. JPMorgan rekrutiert Mitarbeiter für seine Blockchain-Abteilung. Das Unternehmen plant, Positionen in den Bereichen Audit, Engineering und Marketing zu besetzen.

Zurzeit gibt es auf der Website der Finanzholding 82 Blockchain-bezogene Stellenangebote. Die Holding sucht die unterschiedlichsten Fachkräfte: von Produkt- und Strategie-Managern bis hin zu Cybersicherheit-Experten.

Der CEO von JPMorgan Wealth Management stellte außerdem fest, dass viele Kunden der Holding BTC bereits als eine neue Anlageklasse betrachten und darin investieren möchten.

Die Blockchain ist in der Lage, Märkte zu transformieren und neue Lösungen für alte Probleme zu finden. Wer dies versteht, hat bereits damit begonnen, aktiv nach den notwendigen Fachleuten zu suchen. Zukünftig wird die Nachfrage nach solchen Fähigkeiten noch weiter steigen.

2. Die Mitgründer der Digitalbank „FV Bank“ gaben bekannt, dass sie ein US-Patent für einen Stablecoin erhalten haben, der auf Staatsschulden basiert.

Der Arbeitsname des Projekts ist Yuga Coin. Aus dem Sanskrit kann das Wort „Yuga“ als „die Vereinigung zweier Generationen“ übersetzt werden. Der Stablecoin wird als „ein tokenisiertes Krypto-Asset, das durch Staatsschulden gedeckt ist“ beschrieben. Die Entwickler glauben, dass Yuga Coin zuverlässiger als Stablecoins sein wird, welche durch Fiat-Währungen besichert werden.

Theoretisch gesehen kann dieser Ansatz tatsächlich zuverlässiger sein, als sich auf Zentralbanken zu verlassen. Außerdem kann der Markt, angesichts des zunehmenden Drucks auf Stablecoins, möglicherweise Alternativen benötigen.

3. Vitalik Buterin erzählte über die Unmöglichkeit, nach dem Übergang zu Ethereum 2.0, die Blockchain neu zu strukturieren.

Das neue Netzwerk verwendet die „LMD-GHOST Fork Сhoice Rule“, die Blockinitiatoren und Attestierer enthält. Der Initiator muss einen Block vorschlagen, und die Attestierer-Gruppe muss für die beste Fortsetzung des Netzwerks stimmen.

Alle 12 Sekunden erscheint in Ethereum 2.0 ein neuer Slot, der Algorithmus wählt nach dem Zufallsprinzip 1/32 der Validatoren (jetzt sind es 6.125) aus, einer von welchen zum Initiator und der Rest zu den Attestierern wird. Kriminelle werden nicht in der Lage sein, den überwiegenden Teil der Validatoren in einem Block von 64 Slots zu konzentrieren.

Buterin gibt zu, dass durch eine viel zu schnelle Zusammenführung der beiden Netzwerke neue Risiken entstehen könnten. Er ist jedoch zuversichtlich, dass der beste Weg, um mit möglichen Umstrukturierungen umzugehen, darin besteht, den Übergang zu Ethereum 2.0 zu beschleunigen.

Das neue Ethereum-Netzwerk könnte den Kryptomarkt radikal verändern. Die Entwickler und Investoren bekommen neue Möglichkeiten, einige Analysten glauben, dass ETH sogar BTC übertreffen wird. Man wartet bereits lange auf das Update, deswegen würde die Community die begrenzten Risiken kaum fürchten.