Eines der häufigsten Probleme, mit welchem sich Personen an den PLATINCOIN-Support wenden, ist der Verlust von Passwörtern und privaten Schlüsseln von den Wallets, sowie von Passwörtern der E-Mail-Accounts.

Die Besitzer von Kryptowährungen fallen häufig Hackern zum Opfer – diese hacken die E-Mails und Krypto-Wallets der Benutzer, um Zugang zu ihren Coins zu erhalten. Laut einem Bericht vom Januar 2020, haben Cyberkriminelle, seit 2011, Kryptowährungen im Wert von 11 Milliarden US-Dollar gestohlen. Der Höhepunkt der Hacker-Attacken war 2019 – damals gelang es Hackern, Kryptowährungen im Wert von mehr als 101 Millionen US-Dollar zu stehlen.

Leider fallen PLATINCOIN-Benutzer auch Cyberkriminellen zum Opfer. Und meistens wird ein Hack durch ein zu einfaches E-Mail-Passwort verursacht, beispielsweise ein Geburtsdatum oder eine einfache Kombination von Zahlen.

In diesem Artikel werden wir die meist verbreiteten Gründe analysieren, warum die Wallets von PLATINCOIN-Besitzern gehackt werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie wirklich sichere Passwörter erstellen können und teilen Ihnen auch Life-Hacks zur sicheren Speicherung Ihrer Passwörter und privater Schlüssel.

Aufgrund welcher Benutzerfehler erhalten Betrüger Zugriff auf ihre Kryptowährung

Die Blockchain-Technologie, welche Kryptowährungen zugrunde liegt, garantiert die Sicherheit von Benutzergeldern – Transaktionen in der Blockchain können nicht gefälscht oder rückgängig gemacht werden. Die Transparenz der Blockchain wird jedoch zu einem „zweischneidigen Schwert“ – einerseits spiegeln sich alle Transaktionen in der Blockchain wider, andererseits kann sich jeder Angreifer für eine Wallet, mit einer großen Coin-Anzahl auf dem Konto, interessieren und sich Zugang verschaffen, sofern es ihm gelingt, Passwörter oder Schlüssel zu ergattern.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass der Bereich der Kryptowährungen bis heute nicht ordnungsgemäß geregelt ist und der Benutzer, im Falle eines Gelddiebstahls, nirgendwo Hilfe anfordern kann. Aus diesem Grund ist es für die Inhaber von Kryptowährungen wichtig, beim Speichern von Geldmitteln, einfache Sicherheitsregeln zu befolgen, welche in diesem Artikel behandelt werden. Aber zuerst wollen wir herausfinden, welche die häufigsten Gründe sind, weswegen Benutzer ihr Geld verlieren:

  • Ein Benutzer bewahrt seine Kryptowährung an der Börse oder in der Webversion der Wallet auf. Die Börse-Wallets werden häufig von Betrügern angegriffen, weil darin große Mengen an Kryptowährungen gespeichert werden. Dabei verfügt nicht jede Website über spezielle Fonds oder Rücklagen, um gestohlene Gelder der Benutzer zu kompensieren. In den meisten Fällen müssen sich die Benutzer von ihren Coins verabschieden.
  • Die Inhaber von Kryptowährungen ignorieren zusätzliche Optionen zum Schutz ihres Geldes. Beispielsweise bieten viele Dienste den Benutzern die Möglichkeit, die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren. Sie verhindert, dass Betrüger Zugriff auf Ihr Konto erhalten, selbst wenn sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort erfahren haben. Wenn Sie diese Gelegenheit ablehnen, wird es für Kriminelle wesentlich einfacher, Ihr Geld zu stehlen.
  • Die Benutzer speichern ihre Benutzernamen und Kennwörter auf ihrem Computer, welcher mit dem Internet verbunden ist. Wenn ein Computer über eine Internetverbindung verfügt, kann er auf die gleiche Art und Weise wie eine Kryptowährungs- Börse gehackt werden. Außerdem können Sie den Zugriff auf die Schlüssel und damit auf Ihre Kryptowährung verlieren, wenn Ihr PC ausfällt.

Erfahrung der PLATINCOIN-Benutzer

Alle Diebstähle von Coins und das Hacken persönlicher Benutzerkonten bei PLATINCOIN erfolgen über die E-Mails der Benutzer. Der PLATINCOIN-Support sammelte auf der Grundlage aller Anfragen Statistiken zum Thema Hacking und hob drei Hauptfehler der Benutzer hervor, welche zu Geldverlusten führten:

  • Verwendung derselben Passwörter für E-Mail und für das persönliche Benutzerkonto;
  • Speichern der Zugriffsdaten vom persönlichen Benutzerkonto oder von der PLC Wallet im eigenen E-Mail-Account;
  • Speichern von Anmeldedaten in Google Docs ohne Kennwörter.

Damit Sie diese Fehler in Zukunft vermeiden können, haben wir für Sie eine Anleitung zum Erstellen eines sicheren Passworts vorbereitet.

Erstellen Sie ein sicheres Passwort

  1. Benutzen Sie Dienste zum Generieren komplexer Kennwörter

Um E-Mails zu hacken, verwenden Betrüger automatisierte Algorithmen, welche aus Sicht des menschlichen Gehirns einfach erscheinen. Wir empfehlen Ihnen, automatische Dienste zur Kennwortgenerierung zu verwenden, z. B. Lifehacker. Dort werden die Passwörter über ein geschütztes Protokoll übertragen und nicht bei den Diensten gespeichert.

2. Verwenden Sie keine signifikanten Namen und Daten in Ihrem Passwort

Laut Cybersicherheitsexperten, können Betrüger diese Passwörter leicht erraten. Wir haben für Sie einige nicht offensichtliche Life-Hacks ausgewählt, mit welchen Sie ein wirklich komplexes Passwort erstellen können:

  • Nehmen Sie als Grundlage die erste Strophe Ihres Lieblingsgedichts, eines Kinderreims oder Ihres Lieblingssprichworts. Die Hauptsache ist, dass es nicht sehr bekannt ist. Schreiben Sie die ersten Buchstaben des Gedichts in Groß- und Kleinschreibung und fügen Sie Satzzeichen zwischen die Buchstaben ein, die sich im Text dazwischen befinden. Der nächste Schritt besteht darin, Buchstaben durch ihnen ähnliche Zahlen zu ersetzen, z. B. „h“ durch „4“ und „o“ durch „0“. 

“Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, – 1wn,wse8,“

  • Verwenden Sie als Passwörter Fachbegriffe, welche einem breiten Publikum wenig bekannt sind, und versuchen Sie, sie zu verkomplizieren:

„Palatalisierung der Velare – Pa1ata1isier$ngde%rVe1are „

  • Verwenden Sie nicht nachvollziehbare Daten. Die Betrüger können leicht Ihren Geburtstag und die Geburtstage Ihrer Lieben herausfinden. Daher ist es besser, nicht offensichtliche Daten in den Passwörtern zu verwenden. Zum Beispiel das Datum, an welchem Sie Ihr Haustier zum ersten Mal getroffen haben.
  • Nehmen Sie als Grundlage das Prinzip einer Mustersperre, welches in den Smartphones verwendet wird. Zeichnen Sie geistig eine Figur auf Ihrer Tastatur. Verwenden Sie die resultierende Tastenkombination als Ihr Passwort.

Nachdem Sie gute und komplexe Passwörter für Ihre wichtigsten Benutzerkonten erstellt haben, müssen diese sicher gespeichert werden – sie müssen notiert oder gedruckt werden.  Hier sollten Sie sich nicht nur auf Ihr Gedächtnis verlassen: Das Passwort muss an mehreren Stellen gespeichert werden. Im nächsten Teil des Artikels erzählen wir Ihnen, wie Sie Ihre Passwörter richtig aufbewahren können.

Speichern Sie Ihr Passwort korrekt

Wenn Sie Ihr Passwort auf einem, mit dem Internet verbundenen Datenträger, speichern, können die Hacker das ausnutzen und Ihre Daten stehlen. Eine Alternative besteht in diesem Fall darin, einen Speicher ohne Internetzugang auszuwählen, z. B. ein Blatt Papier mit ausgedruckten Passwörtern.

Es gibt auch Möglichkeiten, Kennwörter, mithilfe spezieller Speicher-Apps, sicher online aufzubewahren. Sie funktionieren wie ein Safe: Um auf den Tresor mit allen Passwörtern zugreifen zu können, muss der Benutzer das Hauptkennwort eingeben. Man sollte es besonders sorgfältig auswählen und speichern, weil es Zugriff auf alle Passwörter bietet.

Top 5 Apps, um Passwörter zu speichern

Es ist wichtig, zuverlässige Passwortspeicher zu wählen, welche Ihre Daten definitiv nicht an Betrüger weitergeben.

Zum Beispiel:

  1. LastPass. 

Für iOS, Android, Windows, Linux. Es gibt Versionen für den Browser.

Kosten: Es gibt eine kostenlose Version, eine Testversion und eine kostenpflichtige Version.

Alle Versionen der App können unendlich viele Kennwörter speichern. Es gibt eine Zwei-Faktor-Authentifizierung und Autovervollständigungsoption. In der kostenpflichtigen Version können Sie Kennwörter auf verschiedenen Geräten synchronisieren und geheime Ordner für Ihre Vertrauten freigeben. In der App können Sie ein nicht zu erratendes Kennwort generieren und es anschließend speichern.

  1. Dashlane
    Für iOS, Android, Windows und Linux.
    Kosten: Es gibt eine kostenlose und eine kostenpflichtige Version.

    Dieser Passwortmanager ist der Hauptkonkurrent von LastPass. Sie sind sich in der Funktionalität ähnlich. In allen Versionen von Dashlane gibt es einen Passwort-Manager, eine automatische Vervollständigung und eine E-Wallet-Funktion. Die kostenlose Version hat eine Beschränkung für die Synchronisation mit anderen Geräten. In der kostenpflichtigen Version ist eine uneingeschränkte Option verfügbar.
  2. Zoho Vault

    Für iOS, Android und Windows.
    Kosten: Es gibt eine kostenlose und eine kostenpflichtige Version.

    Die kostenlose Version ist für den persönlichen Gebrauch, die kostenpflichtige Version – für den Teamgebrauch bestimmt. In allen Versionen der App können Sie eine unendliche Anzahl von Kennwörtern und Notizen speichern. Außerdem werden der Kennwort-Zugriffsverlauf und der Verlauf der Benutzeraktivität gespeichert. Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung ist verfügbar.
  3. Sticky Password
    Für iOS, Android und Windows.
    Kosten: Es gibt eine kostenlose und eine kostenpflichtige Version.

    Die App verfügt über ein hohes Maß an Sicherheit, weil sie vom selben Team wie AVG Antivirus entwickelt wurde. Sticky Password ermöglicht die Anmeldung per Fingerabdruck und eine geräteübergreifende Synchronisierung.

  4. KeePass
    Für iOS, Android, Windows, Linux, Es gibt Versionen für Browser.
    Kosten: Es gibt eine kostenlose und eine kostenpflichtige Version.

    Ein kostenloser, funktionsreicher Open Source Passwort-Manager. Die Benutzer können hier Änderungen vornehmen, um die App sicherer oder benutzerfreundlicher zu machen. Offizielle, sowie inoffizielle Versionen der App, werden auf der Website der Entwickler veröffentlicht.

Für Besitzer von Kryptowährungen ist es wichtig, nicht nur ihre Kennwörter, sondern auch ihre privaten Schlüssel korrekt zu speichern.

Was sind private Schlüssel und wie werden sie gespeichert?

Ein privater Schlüssel ist eine spezielle Kombination von Zeichen, welche ein komplexes Kryptogramm darstellen. Ein solches Kryptogramm ist fast unmöglich zu erraten oder zusammenzustellen. Dieses Gebilde entspricht der Unterschrift des Besitzers einer Kryptowährungs-Wallet. Jeder, der den privaten Schlüssel kennt, erhält uneingeschränkten Zugriff auf die Coins in der Wallet. Daher ist es wichtig, dass niemand, außer dem Wallet-Besitzer, diese Informationen kennt.

Ein privater Schlüssel ist eine Zahl zwischen 1 und 10 in der 77. Potenz. Selbst, wenn man eine Billion Zahlen pro Sekunde überprüft, wird das Erraten eines solchen Passworts mehrere Millionen Existenz-Zeiten der Erde andauern. Das bietet ein sehr hohes Maß an Schutz. Die Forscher schließen jedoch nicht aus, dass mit der Entwicklung von Quantencomputern auch neue Technologien zum Hacken von Krypto-Wallets auftauchen werden.

Zum Speichern von Schlüsseln werden verschiedene Aufzeichnungsmethoden verwendet. Sie werden als „Wallet-Import-Format“ bezeichnet. Zum Beispiel kann derselbe Schlüssel in drei verschiedenen Formen aufgeschrieben werden:

Hex: 1E99674A4CA27608A45A1813ABB0E9E52CFA330AC563EDBB32C8AAC6A964AECA.

WIF: 5J3nBbAG58CuQ346RNLpPUA

WIF-komprimiert: KxFC1jnghCoACiATWZ3oXa748VN6ac3TYzGkd7YbsqGLY

Die Sicherheit von Daten einer Kryptowährungs-Wallet sollte besonders sorgfältig behandelt werden: Wenn Betrüger Zugriff auf Ihren Benutzernamen und auf Ihr Passwort oder auf Ihren privaten Schlüssel erhalten, erhalten sie Zugriff auf Ihr Geld. Die sicherste Art der Speicherung, in Bezug aufs Hacken, ist entweder auf Papier oder auf einem elektronischen Datenträger, ohne Zugang zum Internet. Im letzten Fall können Sie jedoch den Zugriff auf Ihre Wallet verlieren, wenn der Datenträger verloren geht oder beschädigt wird. Wenn Sie Ihre Passwörter online speichern möchten, ist es besser, dies in einer speziellen App zu tun, welche Ihre Daten vor Diebstahl schützt. Es ist besonders wichtig, die Sicherheit des privaten Schlüssels zu gewährleisten: Er bietet dem Eigentümer uneingeschränkten Zugriff auf alle in der Wallet aufbewahrten Geldmittel. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr privater Schlüssel Dritten bekannt wurde, sollten Sie Ihre Geldmittel an eine andere Adresse überweisen.