Smart-Contracts sind eine der Schlüsseltechnologien von PLATINCOIN. Dank ihnen bekommen Hunderttausende unserer Nutzer weltweit ein passives Einkommen, sie unterstützen Projekte auf Platin Hero und kaufen Waren auf PlatinDeal.

In diesem Artikel erzählen wir nicht nur über die Funktionsweise von Smart-Contracts, sondern betrachten auch deren mögliche Anwendungsbereiche.

Smart-Contracts bestehen aus einem Programmcode, welcher die Bedingungen bestimmter Transaktionen festlegt. An einem solchen Vertrag können zwei oder mehr Parteien beteiligt sein. Es handelt automatisch, wenn die im Vertrag festgelegten Bedingungen ausgelöst werden. Darin ähnelt er sich einem regulären Vertrag.

Die Parteien erklären sich auch damit einverstanden, die Vertragsbedingungen einzuhalten, und ihre Zustimmung ist freiwillig. Als Vertragsgegenstand kann die Gewährung eines Vermögenswerts oder die Erbringung einer Dienstleistung sein. Nur existiert ein Smart-Contract nicht auf dem Papier, sondern in Form von Codezeilen und wird nach dem Start eines bestimmten Programms ausgeführt. Aber rechtlich gesehen sind „intelligente“ und reguläre Verträge bei weitem nicht gleichgestellt.

Wer hat Smart-Contracts erfunden? 

In den frühen 90er Jahren des 20. Jahrhunderts schlug der amerikanische Computerwissenschaftler Nick Szabo eine neue, grundlegende Etappe in der Entwicklung des Vertragsrechts vor. Seiner Meinung nach sollten kryptografische Protokolle für den Internethandel nützlich sein. Und mit der Einführung elektronischer Sicherheitsprotokolle können die Smart-Contracts mehr geschützt als herkömmliche Verträge sein. 

Nick Szabo betonte, dass der Name der “intelligenter Verträge“ nichts mit künstlicher Intelligenz zu tun habe. Vielmehr ähneln sie in ihrer Funktionsweise einem Verkaufsautomaten, welcher Ihnen gegen eine eingeworfene Münze ein Glas Limonade oder einen anderen kleinen Artikel ausgibt. Vor der Entstehung der Blockchain-Technologie waren solche Verträge nur ein spekulatives Konzept. Ihre rasante Entwicklung verlief erst im ersten und zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts. Es gibt bereits einige spezifische Programmiersprachen, die ausschließlich für die Erstellung von Smart-Contracts entwickelt wurden.

Die Funktionsweise von Smart-Contracts 

Wie oben bereits erwähnt, handelt es sich bei solchen Verträgen um einen Programmcode, der in einem automatischen Modus ausgeführt wird. Es verfügt über Eingabe- und Ausgabedaten, bei denen es sich um Finanztransaktionen handeln kann. Die Kryptowährung Bitcoin besitzt bereits die Fähigkeit, solche Verträge zu erstellen, allerdings ist der Skriptcode der ersten digitalen Währung diesbezüglich sehr eingeschränkt.

Der revolutionäre Durchbruch war die Schaffung der nächsten digitalen Währung, Ethereum. Sie ist insofern revolutionär, weil sie Turing-Programmierskripte unterstützt. Einfach ausgedrückt, Ethereum ermöglicht es Ihnen, mit Schleifen, Bedingungen und anderen Tools zu arbeiten, die es in allen Programmiersprachen gibt. Und damit kann man bereits eine Vielzahl von „Smart-Contracts“ umsetzen. 

Dank Ethereum sind dezentralisierte Anwendungen (Dapps) entstanden. Alle von ihnen werden von einem einheitlichen Protokoll gesteuert, und die Blockchain dieser Kryptowährung dient als Grundlage für sie. Die Erfüllung der vom Algorithmus gesetzten Bedingungen ist gerade dieser „intelligente Vertrag“, welcher ohne menschliches Zutun funktioniert. 

Vorteile von Smart-Contracts 

In einigen einfachen Fällen können sie bereits die Dienste von Rechtsanwälten und Notaren ersetzen. Ihr Einsatz schließt den Einfluss des „menschlichen Faktors“ aus und ist dabei deutlich günstiger. Auf die Daten in der Blockchain kann von überall zugegriffen werden, man benötigt lediglich einen Zugang zum Internet. Dabei sind die Daten mittels Kryptographie zuverlässig vor Eingriffen Dritter geschützt. Und die Blockchain selbst wird in verteilter Form auf vielen Geräten im Netzwerk gespeichert. 

Smart-Contracts werden nicht nur wegen ihrer Schnelligkeit und Sicherheit geschätzt, sondern auch dafür, dass sie im automatischen Modus arbeiten. Sie können sowohl von natürlichen als auch von juristischen Personen untereinander abgeschlossen werden. Dies reduziert die Zahl der Vermittler beim Abschluss von Geschäften und damit die notwendigen Geld- und Zeitkosten. 

Nachteile von Smart-Contracts 

Die Nachteile von Smart-Contracts ergeben sich aus ihren Vorteilen. Der Programmcode muss auditiert werden, damit die Vertragsparteien von seiner korrekten Funktion überzeugt werden. Und die grundsätzliche Unveränderlichkeit der Blockchain macht die Bedingungen eines Geschäfts zu starr, sie können nicht im Weiteren geändert werden. Weit entfernt von der Verbreitung sind Smart-Contracts in Verbindung mit IoT-Geräten („Internet of Things“, Internet der Dinge). 

Wie schreibt man einen Smart-Contract? 

Viele Kryptowährungen unterstützen bereits solche Verträge, aber Ethereum ist die bedeutendste unter ihnen. Es verwendet die eingebaute Programmiersprache Solidity, die viel mit C++ gemeinsam hat. Außerdem werden Smart-Contracts in der weniger verbreiteten Programmiersprache Serpent geschrieben. Eine Zusammensetzung der Verträge erfolgt innerhalb der EVM („Ethereum Virtual Machine“, virtuelle Maschine von Ethereum). Sie werden dezentralisiert auf allen Geräten im Netzwerk ausgeführt, und somit ziemlich langsam. Als Zahlung für deren Ausführung wird virtuelles Gas berechnet, welches für die Kryptowährung Ethereum erworben wird. 

Technische Besonderheiten von Smart-Contracts 

Wenn Sie kein technischer Experte sind, können Sie diesen Abschnitt ruhig überspringen. Für erfahrene Kryptowährungsbenutzer könnte es interessant sein, zu erfahren, dass Smart-Contracts auf replizierten Datensätzen basieren und Hash-Zählungen über die Wurzeln des Merkle-Baums durchführen. Damit wird das „Problem der byzantinischen Generäle“ schnell und effizient gelöst, ohne welches moderne Public-Key-Kryptographie nicht mehr vorzustellen ist. Einfach ausgedrückt, jeder Knoten in einem Peer-to-Peer-Netzwerk überprüft unabhängig den Betrieb anderer Knoten, damit diese keine böswilligen Absprachen untereinander treffen können. 

Anwendungsbereiche von Smart-Contracts 

Der Anwendungsbereich von Smart-Contracts ist ungewöhnlich breit und deckt potenziell alle Anwendungsbereiche herkömmlicher Papierverträge ab. Ab sofort können Zahlungen (z.B. Gehaltszahlungen) automatisch programmiert werden. Man kann dadurch auch den Prozess der Registrierung und Änderung des Eigentümers von geistigem oder materiellem Eigentum vereinfachen. 

Der Einsatz solcher Verträge im Energiebereich wird aktiv weiterentwickelt – für automatische Geschäfte zur Lieferung von elektrischer Energie. Schließlich können Smart-Contracts nicht nur von Menschen und Unternehmen, sondern auch von verschiedenen Geräten und sogar Sensoren untereinander abgeschlossen werden. Es öffnet sich der Weg für eine automatisierte Vermietung jedes Eigentums, zum Beispiel eines Autos oder einer Immobilie, dabei erfolgt die Mietzahlung automatisch mithilfe von Kryptowährung. Das Funktionsprinzip von Smart-Contracts ermöglicht es uns, jeden Tag neue Wege zu ihrer Anwendung im wirtschaftlichen und sozialen Leben zu erschließen.